Eine Solaranlage kostet 12.000–18.000 Euro — aber durch die richtigen Förderungen lässt sich diese Summe deutlich senken. 2025 gibt es mehrere Programme, die sich kombinieren lassen. Der wichtigste Vorteil: Die 0% Mehrwertsteuer seit 2023 gilt automatisch und spart sofort bis zu 2.850 Euro.
Kosten und Amortisation mit Förderungen berechnen →
Zum RechnerÜberblick: Alle Förderungen 2025
0% Mehrwertsteuer (automatisch)
Seit Januar 2023 gilt 0% MwSt auf Photovoltaikmodule, Wechselrichter, Batteriespeicher und die Montage für Privatgebäude bis 30 kWp. Kein Antrag nötig — der Installateur stellt die Rechnung ohne MwSt. aus.
KfW-Programm 270 — Erneuerbare Energien
Zinsgünstiger Kredit für PV-Anlage und/oder Batteriespeicher. Muss vor Baubeginn beantragt werden (über Hausbank). Tilgungsfreie Anlaufjahre möglich, lange Laufzeiten bis 20 Jahre.
KfW-Programm 442 — Solarstrom für Elektroautos
Förderung für Wallbox + Batteriespeicher in Kombination mit Photovoltaik. Zuschuss pro installierter Einheit (kein Kredit).
Länderprogramme 2025
Viele Bundesländer haben eigene Förderprogramme, die zusätzlich zur Bundesförderung genutzt werden können:
- Bayern: Bayerisches Solarstrompaket — Zuschuss bis 500 € für Wohngebäude
- NRW: Progres.NRW — Zuschuss für PV + Speicher (je nach Programm 200–500 €)
- Baden-Württemberg: Klimaschutz-Plus — Zuschüsse für Sanierungsmaßnahmen inkl. PV
- Sachsen: SAB-Förderprogramm für erneuerbare Energien
- Thüringen: ThEGA-Beratung + Landesförderung
Länderprogramme ändern sich häufig — prüfen Sie den aktuellen Stand direkt bei der zuständigen Landesförderbank.
Förderungen richtig kombinieren
Das Beste: Die meisten Förderungen lassen sich stapeln. Typische Kombination für ein Einfamilienhaus:
- 0% MwSt (automatisch) → spart ~2.500–3.000 €
- KfW 270 Kredit (günstiger Zinssatz) → senkt Finanzierungskosten
- Landesprogramm → je nach Bundesland 200–500 € Zuschuss
- Einspeisevergütung für 20 Jahre (gesetzlich garantiert)
Wichtig: Förderungen müssen in der Regel vor Baubeginn beantragt werden. Rückwirkende Anträge sind meist nicht möglich. Ihr Installateur kennt die lokalen Programme und unterstützt bei der Antragstellung.
Nicht vergessen: Steuerliche Vereinfachungen
Seit 2022/2023 sind private PV-Anlagen bis 30 kWp von der Einkommensteuer befreit — keine Gewinnermittlung, keine Steuererklärung für die PV-Anlage mehr nötig (Liebhaberei-Regelung). Das vereinfacht die Steuer erheblich und macht den Betrieb bürokratisch einfacher.
Häufige Fragen zur PV-Förderung
Welche Photovoltaik-Förderungen gibt es 2025?
Wichtigste Förderungen: 0% MwSt (automatisch), KfW-Kredit 270, KfW 442 für Speicher + Wallbox, und Länderprogramme. Die meisten lassen sich kombinieren. Förderungen müssen meist vor Baubeginn beantragt werden.
Wie beantrage ich die 0% Mehrwertsteuer?
Kein Antrag nötig — die 0% MwSt gilt seit 2023 automatisch für PV-Anlagen bis 30 kWp auf Privatgebäuden. Der Installateur stellt die Rechnung direkt ohne Mehrwertsteuer aus.
Was ist das KfW-Programm 270?
KfW 270 bietet zinsgünstige Kredite für PV-Anlagen und Speicher. Muss vor Baubeginn über die Hausbank beantragt werden. Laufzeiten bis 20 Jahre, tilgungsfreie Anlaufjahre möglich.